Schlaf & Wechseljahre
Fast jede Frau, die mir schreibt, kann die Uhrzeit sofort nennen. Warum sie sie so genau kennt, hat mich zu einer alten Rezeptur geführt.
2. November 2026
2:17 Uhr. Schon wieder.
Sie haben nichts gehört.
Kein Wecker.
Niemand hat sich neben Ihnen umgedreht.
Sie sind einfach wach.
Im Zimmer ist es still. Hinter dem Vorhang ist es noch dunkel.
Sie greifen nach der Decke.
Zu warm.
Also schlagen Sie sie zurück.
Kurz darauf frieren Sie.
Sie decken sich wieder zu, drehen sich um, schließen die Augen.
Aber der Kopf ist schon wach.
Was morgen ansteht.
Die Mail von gestern.
Irgendeine Kleinigkeit, die Sie tagsüber längst vergessen hatten.
Ein Gedanke folgt auf den nächsten.
Sie möchten an nichts davon denken. Aber die Gedanken lassen sich nicht einfach abschalten.
Irgendwann sehen Sie doch auf die Uhr.
2:17.
Sie sind nicht einmal überrascht.
Gestern war es ungefähr dieselbe Zeit.
Vorgestern auch.
Wie lange das schon so geht, wissen Sie nicht mehr genau.
Das Schlimmste ist vielleicht nicht einmal das Wachwerden.
Sondern dass Sie jetzt schon wissen, wie müde Sie morgen früh sein werden, wenn der Wecker klingelt.
Aufstehen, duschen, Frühstück machen, aus dem Haus gehen.
Und dann funktionieren. Wie jeden Tag.
Niemand sieht Ihnen an, wie lange Sie in dieser Nacht wach gelegen haben.
Wenn Sie solche Nächte kennen, möchte ich mit Ihnen sprechen.
Nicht über einen Trick, mit dem man sofort einschläft.
Sondern über eine sehr einfache Frage.
Was bedeutet es, wenn Sie immer zur selben Zeit wach werden?
Seit Jahren schreiben mir Frauen, die merken, dass sich ihr Körper verändert.
Manche sind Mitte vierzig, manche Mitte fünfzig.
Einige arbeiten viel. Einige kümmern sich um Kinder und Eltern. Einige haben endlich mehr Zeit für sich und merken, dass der Körper nicht mehr so mitmacht wie früher.
Was sie beschreiben, ist nicht immer dasselbe.
Die eine schläft leicht ein und wird mitten in der Nacht wach.
Eine andere wacht gegen Morgen auf, weil ihr plötzlich viel zu warm ist.
Die dritte ist todmüde und liegt hellwach im Bett.
Und wieder eine andere merkt, dass sie tagsüber schneller gereizt ist als früher.
Für Dinge, die früher nebenbei gingen, braucht sie heute mehr Konzentration.
Manchmal fällt ihr mitten im Satz ein ganz alltägliches Wort nicht mehr ein.
Diese Veränderungen haben nicht zwangsläufig dieselbe Ursache.
Im Alltag vieler Frauen treten sie aber gleichzeitig auf.
Und man lernt, damit umzugehen.
Für jede Beschwerde scheint es zunächst eine eigene Lösung zu geben.
Je mehr ähnliche Zuschriften ich gelesen habe, desto mehr ist mir eine Kleinigkeit aufgefallen.
Viele Frauen kennen die Uhrzeit, zu der sie nachts wach werden, ganz genau.
Gefragt hat sie danach fast nie jemand.
Also habe ich angefangen zu fragen:
„Wann werden Sie nachts wach?“
Was mich überraschte: Die meisten mussten nicht lange überlegen.
„Kurz nach zwei.“
„So gegen halb vier.“
„Fast immer um vier.“
Die Antwort kommt schneller, als ich erwartet hätte.
Dann frage ich weiter:
„Und seit wann geht das so?“
Hier kommt die Pause.
Ein paar Monate.
Zwei, drei Jahre.
Manchmal länger.
Mit der Zeit wurde mir klar: Bemerkenswert ist nicht die Uhrzeit selbst.
Zwei Uhr nachts ist nicht geheimnisvoller als halb vier.
Und wer um vier wach wird, hat deshalb kein krankes Organ.
Es gibt viele Gründe, nachts wach zu werden. Temperatur, Stress, Alkohol, körperliche Beschwerden, das Schlafzimmer selbst.
Aber wenn eine Frau die Uhrzeit sofort nennen kann, will ich eines wissen:
Seit wann ist Ihnen diese Zahl so vertraut?
Eine schlechte Nacht hat jeder mal.
Mal mitten in der Nacht, mal viel zu früh am Morgen. Manchmal weiß man gar nicht, warum man wach ist.
Wenn mir aber jemand schreibt, sie habe seit Monaten oder Jahren abends schon Angst vor der kommenden Nacht, dann geht es längst nicht mehr um eine einzelne Nacht.
Irgendwann gehört das nächtliche Wachliegen zu ihrem Alltag.
Sie weiß, dass sie wahrscheinlich wach wird.
Sie weiß, wie schwer das Wiedereinschlafen danach ist.
Und sie fängt schon vor dem Zubettgehen an, sich Sorgen zu machen.
Was mich wirklich beschäftigt, ist nicht 2:17 Uhr.
Es ist die Selbstverständlichkeit, mit der sie davon erzählt. Als wäre es längst nichts mehr, worüber man sprechen müsste.
Deshalb frage ich immer wieder danach.
Nicht um auf der Uhr ein Geheimnis zu finden.
Sondern um herauszufinden:
Seit wann ist aus einer Nacht, die Sie erholen sollte, etwas geworden, vor dem Sie sich jeden Abend fürchten?
Stellen Sie sich zwei Frauen vor.
Beide gehen um halb elf ins Bett. Beide stehen um halb sieben auf.
Die erste schläft spät ein und wacht früh auf. Am Ende sind es sechs Stunden.
Die zweite schläft schnell ein und wird um zwei wach.
Ihr ist heiß. Sie ist unruhig. Sie wälzt sich hin und her.
Nach vierzig Minuten schläft sie wieder ein. Kurz vor dem Morgen wird sie noch einmal wach.
Am Ende sind es auch bei ihr ungefähr sechs Stunden.
Auf dem Papier stehen fast dieselben Zahlen.
Trotzdem fühlen sich diese beiden Nächte völlig unterschiedlich an.
In der Schlafmedizin ist dieser Unterschied längst bekannt. Es zählt nicht nur die Schlafdauer, sondern auch, wie oft der Schlaf unterbrochen wird und wie man sich danach fühlt.
Darum geht es mir auch gar nicht.
Wenn eine Frau ihre Erschöpfung beschreiben will, verschwindet der schlimmste Teil davon manchmal in einer einzigen kurzen Antwort: „Wie viele Stunden schlafen Sie im Schnitt?“
Sie hat vielleicht keine durchwachte Nacht.
Es ist nicht so, dass sie überhaupt nicht schlafen könnte.
Sie weiß kaum noch, wie es sich anfühlt, eine Nacht ohne längere Unterbrechung durchzuschlafen.
Und der Tag geht trotzdem weiter.
Arbeit. Familie. Einkäufe. Mails.
Niemand sieht ihr an, dass sie heute Nacht um zwei wieder allein auf der Bettkante saß und gewartet hat, bis der Körper ruhiger wird.
Diese Erklärung kennen viele Frauen.
Schweiß in der Nacht.
Unruhiger Schlaf.
Stimmungsschwankungen.
Müdigkeit am Tag.
Das kann mit den Wechseljahren zusammenhängen.
Tatsächlich können hormonelle Veränderungen in dieser Lebensphase die Temperaturregulation und den Schlaf beeinflussen.
Nur wird das Leben davon nicht leichter.
Manche Frauen fragen trotzdem weiter:
„Ich weiß, dass es am Alter liegen kann. Aber ich kann doch nicht die nächsten Jahre so schlafen.“
Dieser Satz trifft den Kern besser als jeder Fachbegriff.
Denn sie wollen nicht nur wissen, warum sich etwas verändert.
Sie wollen wissen, was jetzt zu tun ist.
Zu erklären, warum eine Veränderung passiert, ist das eine. Jemandem durch diese Veränderung zu helfen, ist etwas anderes.
Das Erste hilft beim Verstehen.
Das Zweite entscheidet darüber, wie sich der Alltag anfühlt.
Bei anhaltenden oder starken Beschwerden ist eine ärztliche Abklärung wichtig. Daneben suchen viele Frauen aber auch nach dem, was sie im Alltag selbst ändern können.
Schlafgewohnheiten.
Stress.
Ernährung.
Bewegung.
Und das, was sie dem Körper jeden Tag geben.
Meistens liegt da schon eine lange Reihe von Versuchen hinter ihnen.
Vielleicht steht so etwas auch bei Ihnen.
Eine Packung für den Schlaf.
Eine gegen die Müdigkeit am Tag.
Auf einer steht etwas von „Balance für Frauen“.
Daneben die Pflanzenkapseln, die eine Freundin empfohlen hat.
Und eine, bei der Sie selbst nicht mehr wissen, warum Sie sie gekauft haben.
Fünf Packungen.
Fünf Preise.
Fünfmal Hoffnung.
Jedes Mal haben Sie gehofft, dass es danach etwas leichter wird.
Und nach einer Weile haben Sie weitergesucht.
Ich stelle mir diesen Morgen vor.
Sie stehen vor dem Schrank und nehmen eine der Packungen heraus.
Sie lesen die Rückseite.
Und stellen sie zurück.
Sie kümmern sich durchaus um sich selbst.
Sie haben dafür schon viel Zeit und viel Geld ausgegeben.
Nur haben Sie jedes Mal nach einer Antwort für ein einzelnes Problem gesucht.
Schlecht geschlafen, also etwas für den Schlaf.
Tagsüber müde, also noch etwas dazu.
Im Alltag lassen sich diese Beschwerden nicht immer sauber voneinander trennen. Im Schrank stehen trotzdem fünf getrennte Kaufentscheidungen.
Sie haben es fünfmal versucht. Warum suchen Sie immer noch?
Diese Frage ist mir danach nicht mehr aus dem Kopf gegangen.
Ich fragte mich, warum in vielen überlieferten Rezepturen nicht eine einzelne Pflanze im Mittelpunkt steht, sondern das Zusammenspiel mehrerer.
Dass mich diese Frage bald sehr persönlich einholen würde, habe ich damals nicht geahnt.
Mal gegen zwei.
Mal etwas später.
Anfangs haben wir uns nicht viel dabei gedacht.
Wer schläft schon immer gut?
Viel Arbeit.
Etwas im Kopf.
Ein zu warmes Schlafzimmer.
Solche Nächte kennt schließlich jeder.
Wenn sich solche Nächte aber wiederholen, wird daraus ein Muster.
Mit der Zeit merkte ich, dass die Folgen nicht auf die Zeit im Bett beschränkt bleiben.
Man nimmt sie mit in den nächsten Tag.
Die Müdigkeit beim Aufstehen.
Die Mühe, sich tagsüber zu konzentrieren.
Und abends die Sorge, ob es heute wieder passiert.
Diese Sorge allein macht das Einschlafen manchmal noch schwerer.
Ich kannte diese Beschreibungen.
Ich hatte sie in vielen Zuschriften gelesen.
Bis dahin kannte ich solche Nächte nur aus den Schilderungen anderer Frauen.
Jetzt lag sie neben mir.
Ich weiß, wie viel sie jeden Tag leistet. Und dass der Alltag trotzdem weitergehen muss — auch nach einer schlechten Nacht.
Und das Erste, was ich tun konnte, war zuhören.
Wann sie wach wird.
Wie es sich anfühlt.
Wie der nächste Tag ist.
Ich habe nicht geglaubt, die Antwort schon zu kennen, nur weil ich mich mit chinesischer Medizin auskenne.
Im Gegenteil.
Je näher mir jemand steht, desto weniger möchte ich schnelle Erklärungen abgeben.
Verändert hat es mich trotzdem.
Ich nahm mir die alten Rezepturaufzeichnungen unserer Familie noch einmal vor.
Ich stamme aus einer Familie, in der die traditionelle chinesische Medizin seit Generationen eine Rolle spielt.
Vieles von dem, was weitergegeben wurde, steht nicht in gedruckten Büchern.
Einiges davon ist handgeschrieben.
Namen von Pflanzen.
Wie sie kombiniert werden.
Mengen.
Und Anmerkungen, die Ältere dazugeschrieben haben.
Vieles davon habe ich als junger Mann gelesen.
Damals wollte ich vor allem die überlieferten Zusammenhänge verstehen.
Jetzt hatte ich eine sehr konkrete Frage.
Welche überlieferten Ansätze sind es wert, genauer betrachtet zu werden — gerade mit Blick auf die Veränderungen, die viele Frauen in der Lebensmitte erleben?
Beim Vergleichen sind mir zwei Pflanzen wieder aufgefallen.
Danggui.
Baishao.
In China sind diese Namen seit Langem geläufig.
In Deutschland sind sie den meisten Menschen dagegen kaum bekannt.
Danggui bezeichnet die Wurzel von Angelica sinensis.
Baishao wird aus der Wurzel von Paeonia lactiflora gewonnen.
Beide haben eine lange traditionelle Verwendung. Und beide stehen in alten Rezepturen immer wieder nebeneinander.
Mich beschäftigte weniger der Ruf der einzelnen Pflanzen als ihre Kombination.
Warum haben frühere Generationen diese beiden Pflanzen immer wieder zusammen eingesetzt?
Die Antwort hat mich an ein altes Holzfass erinnert.
Als Kind sah ich einmal zu, wie ein altes Holzfass wieder dicht gemacht wurde.
Manche Fässer sahen gar nicht kaputt aus.
Die Holzdauben waren intakt, ebenso der Boden.
Doch wenn der Fassreifen locker saß, entstanden zwischen den Dauben feine Spalten.
Man goss Wasser hinein, und das Wasser lief heraus.
Sie können weiter nachgießen.
Der Pegel sinkt trotzdem.
Mehr Wasser löst das Problem nicht.
Entscheidend ist der Reifen, der die Dauben zusammenhält.
Und plötzlich musste ich wieder an die fünf Packungen in Ihrem Badezimmerschrank denken.
Eine für den Schlaf.
Eine für die Müdigkeit.
Eine für die Balance.
Bei jeder neuen Beschwerde kommt wieder etwas dazu.
Was, wenn es nicht nur darum geht, immer wieder etwas hinzuzufügen?
Genau das macht die alte Kombination aus Danggui und Baishao für mich interessant.
In der traditionellen chinesischen Medizin werden den beiden Pflanzen unterschiedliche Rollen zugeschrieben.
Danggui wird traditionell mit dem Gedanken des Nährens verbunden.
Baishao wird in dieser Lehre eher mit dem Bewahren und Ausgleichen in Verbindung gebracht.
Die eine steht sinnbildlich für das Nähren.
Die andere für das Bewahren.
Nicht nur nachfüllen.
Sondern auch darauf achten, was zusammenhält.
Genau diese beiden Vorstellungen führt die traditionelle Kombination zusammen.
Deshalb taucht diese Kombination in unseren Aufzeichnungen immer wieder auf.
Für mich war das ein wichtiger Gedanke: Eine Rezeptur muss nicht mit der Frage beginnen, welcher einzelne Pflanzenstoff gerade im Trend liegt.
Man kann auch von einer überlieferten Kombination ausgehen und sie mit heutigen Anforderungen an Zusammensetzung, Rückverfolgbarkeit und Qualität neu betrachten.
Genau hier beginnt die Idee hinter SIEBEN: nicht bei einem weiteren Einzelstoff für eine einzelne Beschwerde, sondern bei einer überlieferten Kombination, die wir als moderne Rezeptur neu durchdacht haben.
Das Fass ist ein Bild für die traditionelle Denkweise, kein medizinisches Wirkmodell. Aus ihm lässt sich nicht ableiten, dass SIEBEN Schlafprobleme behandelt.
Aber es erklärt, warum ich nicht einfach eine beliebte Pflanze genommen habe, sondern Danggui und Baishao.
Was aus dieser Rezeptur geworden ist →
In den alten Aufzeichnungen stand nie nur eine Pflanze.
Daneben stand immer, wie viel davon.
Das klingt nach einer Nebensache.
Es ist der ganze Punkt.
Denken Sie noch einmal an das Fass.
Wer nur nachgießt, hat irgendwann viel Wasser im Boden und wenig im Fass.
Und ein Fass, das dicht ist, aber leer, nützt auch niemandem.
Beides muss stimmen. Und zwar im Verhältnis zueinander.
Deshalb steht in einer überlieferten Rezeptur nicht nur „Danggui und Baishao“.
Es steht dort, wie viel von welcher.
Genau darüber haben die Älteren ihre Anmerkungen geschrieben.
Und dann ist da etwas, das man einer Kapsel nicht ansieht.
Die Wurzeln werden nicht gemahlen und abgefüllt.
Sie werden eingekocht. So wie früher im Topf, nur unter kontrollierten Bedingungen.
Aus fünf Teilen Wurzel bleibt ungefähr ein Teil Extrakt übrig.
Was in der Dose ist, ist also nicht die Wurzel selbst.
Es ist das, was nach dem Einkochen von ihr übrig bleibt.
Eine letzte Überlegung hat dann die Form entschieden.
Solche Nächte passieren nicht einmal.
Sie passieren in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch.
Und in der von Mittwoch auf Donnerstag.
Immer wieder. Und meistens um dieselbe Zeit.
Was sich jede Nacht wiederholt, lässt sich schlecht mit etwas beantworten, das man gelegentlich nimmt.
Zwei Kapseln. Jeden Tag. Dieselbe Menge.
Danach ging es nicht mehr um alte Aufzeichnungen.
Danach ging es um Rohstoffe.
Danggui wird in verschiedenen Regionen Chinas angebaut.
Ein besonders bekanntes Anbaugebiet liegt in Minxian, in der Provinz Gansu.
Die Region ist seit Langem für den Anbau dieser Wurzel bekannt.
Für Menschen, die sich mit chinesischen Arzneipflanzen beschäftigen, ist Minxian ein vertrauter Name.
Ich wollte mir vor Ort ein eigenes Bild machen. Denn die Herkunftsangabe allein reicht mir nicht.
Danach kommen die eigentlichen Fragen.
Stimmt die botanische Identität?
Wird wirklich der vorgesehene Pflanzenteil verwendet?
Sind Ernte und Verarbeitung sauber?
Welche Prüfungen gibt es auf unerwünschte Rückstände und Verunreinigungen?
Wie groß sind die Unterschiede zwischen den Chargen?
Gerade bei Wurzeln ist entscheidend, was nach der Ernte damit passiert.
Ob eine Wurzel hochwertig ist, lässt sich nicht allein am Aussehen erkennen.
Und „rein pflanzlich“ auf einer Packung sagt über die Qualität ebenfalls nichts.
Deshalb ging es mir bei Danggui und Baishao vor allem um Rückverfolgbarkeit und Qualitätskontrolle.
Schließlich haben wir Danggui aus Minxian für die Lieferkette von SIEBEN ausgewählt.
Damit war die Sache nicht erledigt.
Von der geernteten Pflanze bis zur Kapsel, die man jeden Tag nehmen kann, ist es noch ein weiter Weg.
Eine lange Verwendungsgeschichte erklärt, warum eine Pflanze Aufmerksamkeit bekommt.
Moderne Qualitätskontrolle beantwortet ganz andere Fragen.
Was genau ist der Rohstoff?
Ist etwas drin, das nicht hineingehört?
Lassen sich die einzelnen Chargen zuverlässig dokumentieren und prüfen?
Sind Zusammensetzung und Tagesmenge im Endprodukt eindeutig?
Diese Fragen löst keine schöne Geschichte.
Dafür braucht es nachvollziehbare Prüfungen, Dokumentation und kontrollierte Herstellungsprozesse.
Bei SIEBEN verbinden wir pflanzliche Rohstoffe aus China mit Rezepturentwicklung, Qualitätsprüfung und Herstellung in Deutschland.
Den Gedanken der alten Rezeptur wollte ich behalten.
Den alten Aufwand nicht.
Für viele Frauen mitten im Berufs- und Familienalltag wäre das schlicht zu aufwendig.
Arbeit, Familie, Einkäufe, Freunde. Der Tag ist voll genug.
Ein Produkt, das in den Alltag passen soll, darf dem Alltag nicht noch eine Prozedur hinzufügen.
Deshalb haben wir uns für die Kapselform entschieden.
Klare Zusammensetzung.
Klare Tagesmenge.
Doch bei Danggui und Baishao sollte es nicht bleiben.
Denn in der modernen Ernährungswissenschaft gibt es Nährstoffe, deren Funktionen klar beschrieben sind.
Dazu gehören Magnesium und Vitamin B6.
Wenn es nur um eine Geschichte aus Fernost gegangen wäre, hätten Danggui und Baishao als Namen vielleicht schon gereicht.
SIEBEN sollte aber nicht nur eine alte Rezeptur in einer modernen Dose sein.
Ich wollte zwei unterschiedliche Ansätze bewusst miteinander verbinden.
Auf der einen Seite die traditionelle Pflanzenkombination.
Auf der anderen die moderne Ernährungswissenschaft.
Deshalb enthält SIEBEN auch Magnesium und Vitamin B6.
Nicht, um die Zutatenliste länger zu machen.
Sondern weil für diese beiden Nährstoffe bestimmte gesundheitsbezogene Aussagen wissenschaftlich bewertet und in der EU zugelassen sind.
Magnesium trägt zu einer normalen Funktion des Nervensystems und zu einer normalen psychischen Funktion bei. Außerdem trägt Magnesium zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei.
Vitamin B6 trägt zur Regulierung der Hormontätigkeit, zu einer normalen Funktion des Nervensystems und zu einer normalen psychischen Funktion sowie zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei.
Die Pflanzenkombination bildet den traditionellen Ausgangspunkt der Rezeptur.
Magnesium und Vitamin B6 ergänzen sie um Nährstoffe mit anerkannten Funktionen.
Zusammen ergibt das die Rezeptur von SIEBEN.
Sie sollen genau wissen, was Sie jeden Tag zu sich nehmen.
Nicht nur eine Geschichte hören, sondern die Zusammensetzung nachvollziehen können.
Warum SIEBEN?
In der traditionellen chinesischen Medizin werden die Lebensphasen einer Frau seit Langem häufig in Sieben-Jahres-Schritten beschrieben.
Daran erinnert der Name.
Mit sieben wechseln die Zähne, das Haar wird kräftiger.
Mit vierzehn kommt die erste Blutung.
Mit einundzwanzig ist der Körper ausgewachsen.
Mit achtundzwanzig steht er am festesten: Sehnen und Knochen, volles Haar.
Und dann beschreiben die alten Texte eine Richtungsänderung.
Mit fünfunddreißig verändert sich die Haut im Gesicht, das Haar wird dünner.
Mit zweiundvierzig zeigen sich die ersten grauen Strähnen.
Mit neunundvierzig endet die Regel.
Heute wissen wir, dass jeder Körper anders ist. Wechseljahre und Menopause halten sich an keinen Sieben-Jahres-Takt.
Eines hat mir diese alte Betrachtung trotzdem mitgegeben.
Der Körper einer Frau bleibt nicht ein Leben lang derselbe.
Was mit dreißig selbstverständlich war, kann sich mit fünfundvierzig anders anfühlen.
Müdigkeit, die früher nebensächlich war, fällt jetzt auf.
Nach einer anstrengenden Woche braucht man vielleicht mehr Erholung als früher.
Der Körper verändert sich.
Der Alltag darf sich mitverändern.
Mit diesem Gedanken haben wir SIEBEN entwickelt.
Nicht, damit eine Fünfzigjährige wieder dreißig wird.
Sondern als tägliche Ergänzung, die eine traditionelle Pflanzenkombination mit modernen Nährstoffen verbindet.
Danggui-Wurzelextrakt.
Baishao-Wurzelextrakt.
Magnesium.
Vitamin B6.
60 pflanzliche Kapseln je Dose · zwei Kapseln am Tag · eine Dose reicht 30 Tage
Kein Auskochen.
Kein Abwiegen.
Ohne dass Sie Ihren Tagesablauf danach ausrichten müssen.
Es soll einfach sein.
Kompliziert genug ist unser Leben schon.
Die Nächte meiner Frau haben mich dazu gebracht, mich erneut intensiv mit den alten Rezepturen zu beschäftigen.
Vielleicht fragen Sie sich jetzt: Hat sie danach besser geschlafen?
Ich verstehe die Frage.
Aber ich möchte aus der Geschichte eines einzelnen Menschen nichts machen, das alle Frauen erwarten dürfen.
Ihre Geschichte ist für mich kein Versprechen, das ich anderen Frauen geben könnte.
Sie hat mir vor Augen geführt, wie sehr wiederholt unterbrochene Nächte den Alltag prägen können.
Vorher hatte ich viele solche Beschreibungen gelesen.
Erst als ich es zu Hause miterlebte, begriff ich, wie belastend sich viele kleine Veränderungen zusammen anfühlen können.
Deshalb habe ich Zeit in die Entwicklung einer zeitgemäßen, klar zusammengesetzten Rezeptur investiert.
Am Anfang von SIEBEN stand kein Werbesatz.
Am Anfang stand der Wunsch, meine Frau und das, was sie durchmachte, besser zu verstehen.
Danggui ist ein landwirtschaftlicher Rohstoff. Er lässt sich nicht auf Knopfdruck nachproduzieren.
Die Pflanze hat ihren eigenen Wachstumszyklus.
Und ihre eigene Erntezeit.
Bei unserer Rohstoffplanung müssen wir diesen Erntezyklus berücksichtigen.
Einkauf, Prüfung und Fertigung brauchen Vorlauf.
Es muss vorher geplant werden.
Die Rohstoffe für diese Charge SIEBEN stammen aus einer Lieferung, die Einkauf und Qualitätskontrolle bereits durchlaufen hat.
Der vorhandene Bestand lässt sich also nicht beliebig aufstocken.
Ist die aktuelle Charge ausverkauft, ist die nächste Lieferung erst für den kommenden Herbst vorgesehen.
Wer SIEBEN bereits kennt und länger einnehmen möchte, kann mit einer Mehrfachpackung den Preis pro Dose senken und muss seltener nachbestellen. Gerade bei begrenzten Chargen kann das sinnvoll sein.
Die aktuellen Preise und Konditionen finden Sie auf der Produktseite.
Wer eine unbekannte Pflanzenrezeptur zum ersten Mal kauft, sorgt sich nicht nur um den Preis.
Es gibt eine sehr praktische Frage.
Was passiert, wenn ich drei Dosen bestelle, aber nicht alle behalten möchte?
Deshalb ist bei SIEBEN jede Dose einzeln versiegelt.
Zusätzlich zu Ihren gesetzlichen Rechten bieten wir eine freiwillige Rückgabemöglichkeit innerhalb von 90 Tagen.
Ungeöffnete und versiegelte Dosen können Sie gemäß den veröffentlichten Bedingungen zurückgeben.
Auch wenn Sie eine Dose bereits geöffnet haben, können Sie die übrigen ungeöffneten und versiegelten Dosen unter den geltenden Bedingungen weiterhin zurückgeben.
Der Erstattungsbetrag richtet sich nach dem gekauften Paket und den veröffentlichten Rückgabebedingungen.
Sie müssen ein Paket also nicht als unteilbares Ganzes betrachten.
Entscheidend ist, welche Dosen noch ungeöffnet und versiegelt sind.
Wer gerade über eine Mehrfachpackung nachdenkt, sollte genau das vorher wissen.
SIEBEN wird aus Deutschland versandt.
In der Regel wird Ihre Bestellung innerhalb von ein bis drei Werktagen versandt.
Die verfügbaren Zahlungsarten werden Ihnen an der Kasse angezeigt.
Es gibt kein Abo.
Sie bestellen einmalig.
Ob eine, drei oder sechs Dosen: Sie entscheiden.
Es gibt weder eine automatische Verlängerung noch ungewollte Folgelieferungen.
Vollständige Zusammensetzung, Tagesmenge, Anwendung und Rückgabebedingungen stehen auf der Produktseite.
Nein. SIEBEN ist ein Nahrungsergänzungsmittel, kein Arzneimittel und kein Produkt zur Behandlung von Schlafstörungen.
Wenn Sie über längere Zeit schlecht schlafen, lassen Sie die Ursache ärztlich abklären.
SIEBEN ist kein Arzneimittel und nicht ausschließlich für Frauen in den Wechseljahren gedacht.
Ob es passt, hängt von Ihrem Bedarf, Ihrem Gesundheitszustand und den Angaben auf dem Produkt ab.
Nein. Danggui und Baishao sind Pflanzenrohstoffe und keine Östrogenpräparate.
Pflanzliche Inhaltsstoffe können trotzdem biologisch aktiv sein. Gegenanzeigen und Wechselwirkungen sind möglich.
Wenn Sie Medikamente einnehmen, schwanger sind, stillen oder an einer Erkrankung leiden, sprechen Sie vor der Einnahme mit Ihrem Arzt oder Apotheker.
Prüfen Sie die Gesamtmenge aus allen Präparaten. Mehr ist nicht automatisch besser.
Vorgesehen sind zwei Kapseln täglich. Bitte halten Sie sich an die Angaben auf dem Etikett und überschreiten Sie die empfohlene Tagesmenge nicht.
Nein. Sie bestellen einmalig. Es gibt keine automatische Verlängerung und keine Folgelieferungen.
Ungeöffnete und versiegelte Dosen können Sie innerhalb von 90 Tagen gemäß unseren Rückgabebedingungen zurückgeben. Ihre gesetzlichen Rechte bleiben unberührt.
Wann werden Sie nachts wach?
Um 2:17 Uhr?
Um halb vier?
Oder kurz vor vier?
Jetzt wissen Sie, warum ich danach frage.
Nicht die Uhrzeit selbst ist entscheidend.
Entscheidend ist, seit wann Ihnen solche Nächte so vertraut sind.
Vielleicht schlafen Sie heute Nacht gut.
Vielleicht kommt die vertraute Uhrzeit wieder.
Aber Sie müssen sie nicht länger für etwas halten, das keine Beachtung verdient.
Wenn es sich wiederholt, schreiben Sie es auf. Und holen Sie sich ärztlichen Rat, wenn es nötig ist.
Sie müssen es nicht aushalten, nur weil es in einem bestimmten Alter passiert.
Und Sie müssen es nicht übergehen, nur weil jemand sagt, das sei häufig.
Häufig heißt nicht, dass es keine Beachtung verdient.
Ich beschäftige mich mit traditionellen Pflanzenrezepturen, weil ich überzeugt bin, dass es sich lohnt, überliefertes Wissen mit den Methoden der modernen Wissenschaft neu zu betrachten.
Und ich glaube ebenso, dass Tradition die Prüfung durch moderne Wissenschaft aushalten muss.
Beides muss sich nicht ausschließen.
Aus diesem Gedanken heraus ist SIEBEN entstanden.
Wenn Sie wissen möchten, wie Danggui, Baishao, Magnesium und Vitamin B6 zusammengesetzt sind, steht alles auf der Produktseite.
P.S. Sie müssen nichts kaufen, um sich um Ihren Körper zu kümmern.
Heute Nacht geht es schon los.
Werden Sie wach, schreiben Sie die Uhrzeit auf.
Schlafen Sie durch, halten Sie auch das fest.
Sie müssen daraus nicht sofort eine Erklärung ableiten. Beobachten Sie zunächst, ob sich ein Muster zeigt.
Nach einigen Wochen haben Sie vielleicht ein klareres Bild davon, wie Ihre Nächte tatsächlich verlaufen.
P.P.S. Wenn Sie SIEBEN ansehen möchten, fangen Sie ruhig mit einer Dose an.
Oder nehmen Sie die Größe, die zu Ihnen passt.
Alle Angaben zu Preisen, Versand, Inhaltsstoffen, Anwendung und Rückgabe finden Sie vor dem Kauf auf der Produktseite.
SIEBEN ist ein Nahrungsergänzungsmittel und kein Arzneimittel. Es ersetzt keine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung und keine gesunde Lebensweise und dient nicht der Diagnose, Behandlung oder Vorbeugung von Krankheiten. Die empfohlene Tagesdosis darf nicht überschritten werden. Außerhalb der Reichweite von kleinen Kindern aufbewahren.
Pflanzliche Inhaltsstoffe können Gegenanzeigen und Wechselwirkungen aufweisen. Bei Schwangerschaft, Stillzeit, bestehenden Erkrankungen oder gleichzeitiger Einnahme von Medikamenten vor der Anwendung ärztlichen Rat einholen. Maßgeblich sind die Angaben auf dem Produktetikett.
Die genannten gesundheitsbezogenen Angaben beziehen sich ausschließlich auf Magnesium und Vitamin B6 gemäß Verordnung (EG) Nr. 1924/2006. Die Darstellungen zur chinesischen Medizin geben eine traditionelle Lehre wieder und sind keine Aussage über die Wirkung der enthaltenen Pflanzen.